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Winterdienst auf Gehwegen

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Schneeräumung

Es schneit ! Es schneit ! Kommt alle aus dem Haus !

Mit Eis und Schnee beginnt für die Gemeinde und alle Hauseigentümer die Zeit des Winterdienstes.

In der Straßenreinigungssatzung der Gemeinde Körle ist u.a. der Winterdienst auf Gehwegen geregelt. Mit den ersten Flocken trudeln für gewöhnlich auch die ersten Fragen bei der Gemeindeverwaltung ein, wer wann Winterdienst zu leisten hat. Aus diesem Anlass möchten wir Sie hier über die Regelungen in der Gemeinde Körle informieren:

Nach der o.g. Satzung haben Grundstückseigentümer oder die von ihnen vertraglich verpflichteten Personen dafür zu sorgen, dass

1.  Gehwege und Überwege vor ihren Grundstücken bei Schneefall in einer solchen Breite von Schnee geräumt werden, dass der Verkehr nicht mehr als unvermeidbar beeinträchtigt wird;

2. jedes Hausgrundstück einen schneefreien Zugang zur Fahrbahn und zum Grundstückseingang in einer Breite von mind. 1,25 m hat;

3. die Abflussrinnen bei Tauwetter vom Schnee freigehalten werden;

4. bei Schnee- und Eisglätte die Gehwege, die Überwege, sowie die Zugänge zur Fahrbahn und zum Grundstückseingang so rechtzeitig bestreut und abgestumpft werden, dass Gefahren nach allgemeiner Erfahrung nicht entstehen können. Dies gilt auch für sogenannte „Rutschbahnen“.

5. bei Eisglätte Gehwege in voller Breite und Tiefe, Überwege in einer Breite von 2,00 m abgestumpft werden;

6. als Streumaterial vor allem Sand, Splitt oder ähnliches abstumpfendes Material verwendet wird. Salz darf nur in geringer Menge zur Beseitigung festgetretener Eis- oder Schneereste verwendet werden.

Diese Verpflichtungen gelten für die Zeit von 07.00 Uhr bis 20.00 Uhr. Bei Schneefall ist die Räumung jeweils unverzüglich durchzuführen. Bei Straßen mit einseitigem Gehweg sind sowohl die auf der Gehwegseite angrenzenden Anlieger als auch die Gegenüberliegenden zu den genannten Maßnahmen verpflichtet. Es wurde für notwendig gehalten, eine einheitliche Regelung für das Gemeindegebiet zu schaffen, wer zu welcher Zeit den Winterdienst auf einseitigen Gehwegen ausführt, da die Absprache zwischen den Nachbarn manchmal nicht so gut funktioniert hat.

Der Gemeindevorstand hat daraufhin folgende Verfahrensweise festgelegt:
In den ungraden Jahren sind die Verpflichtungen zum Winterdienst auf einseitigen Gehwegen von den Anliegern auszuführen, auf deren Seite sich der Gehweg befindet, in geraden Jahren die Gegenüberliegenden.
Folglich sind in 2017 diejenigen Anlieger dran, auf deren Seite sich der Gehweg befindet.