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Soloabend mit Violinistin Nina Osina

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nina osina foto.1024x1024Zu einem Soloabend im Rahmen  der Lobenhäuser Konzerte kommt die Kasseler Violinistin Nina Osina am Sonntag, 25. März 2018 um 19.30 Uhr, in die Kirche der Seligpreisungen. Sie spielt Werke von Iwan J. Chandoschkin - Sonate D-Dur op. 3 Nr. 3, Paul Hindemith - Sonate op. 31 Nr. 1, Johann Sebastian Bach - Sonate Nr. 3 C-Dur BWV 1005


Biografie der Künstlerin (Quelle: nina-osina.de)
Nina Osina, geboren 1985 in Kasan, Russland, erhielt Ihren ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren an der Spezialmusikschule am staatlichen Kazaner Konservatorium. Sie wurde als großes Talent erkannt und gefördert. Als Kammermusikerin und als Mitglied diverser Orchester und Ensembles sammelte sie bereits in jungen Jahren viel Erfahrung. Im Studienalter kam sie so ins eminente N. A. Rimsky-Korsakov Sankt-Petersburg Staatskonservatorium, welches sie mit großen Erfolg absolvierte. Im Jahr 2010 legte sie dann auch die künstlerische Reifeprüfung mit der Abschlussnote “sehr gut” ab. Sie überzeugte währenddessen bei diversen internationalen Wettbewerben, erhielt zahlreiche Preise (Sankt-Petersburg, Russland; Uralsk, Kazachstan; Takasaki, Japan…) und nahm weiterhin Teil in verschiedenen Orchestern und Ensembles. Internationale Engagements als Solistin z. B. mit Violinkonzerten von Vivaldi, Mozart, Mendelssohn und Sibelius führten sie dazu in verschiedenste Länder.

Die Violine ist ihre Leidenschaft. Zum öffentlichen Wirken gehört für sie Individualität ebenso wie Zugewandtheit, aber unter keinen Umständen die Pflege eines mythischen künstlerischen Egos. Sie hat keine Mission, denn sie möchte ihr Publikum nicht missionieren, sondern ihm vorspielen und es an ihren Erkundungen teilhaben lassen. Ihre Anforderung an sich selbst heißt: unbedingte Konzentration auf den Vortrag, künstlerische Tiefe und Durchdringung, was Werktreue ebenso wie Interpretation umfasst. Dabei bilden Individualität einerseits und Spiel im Ensemble andererseits nicht etwa einen Widerspruch, im Gegenteil: sie ergänzen und bedingen einander. Ihre Motivation, ihre Freude und Genugtuung: wenn sie – um es mit den Worten von Berthold Brecht zu sagen - dazu beitragen kann, aus dem kleinen Kreis von Kennern einen großen zu machen.

Sie ist mit dem violinistischen Repertoire aus Jahrhunderten europäischer Musik bestens vertraut. Ihr besonderes Interesse gilt dabei schon seit längerem der Musik des 20. Jahrhunderts. Im Jahre 2015 rief sie so die Konzertreihe Sowjetische Kammermusik ins Leben, die sie zusammen mit einer Reihe bemerkenswerter Musiker bestritt. Bei sehr positiver Resonanz auch seitens der Presse, stellte sie Werke von Schostakowitsch, Schnittke und Pärt wie auch von einigen bis dato kaum oder gar nicht bekannten Komponisten vor.